Zum Inhalt der Seite

Erinnerung an »Cap Arcona«-Opfer

Neustadt. Am 70. Jahrestag der »Cap Arcona«-Katastrophe mit Tausenden Toten hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) an das Schicksal von Flüchtlingen und Opfer erinnert. »Die Erinnerung an die Unmenschlichkeit macht uns verantwortlich für Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen und ihre Heimat verlassen«, sagte Albig am Sonntag bei einer Gedenkveranstaltung in der Lübecker Bucht. Am 3. Mai 1945 hatten britische Bomber die Schiffe »Cap Arcona« und »Thielbek« beschossen. An Bord waren Tausende Häftlinge aus dem KZ Neuengamme. 6.600 Häftlinge und 400 SS-Leute und Soldaten starben. (dpa/jW)

 

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2015, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!