Zum Inhalt der Seite

Polen erinnert an Katyn-Massaker

Warschau. Polen hat am Freitag der Opfer der Massaker von Katyn vor 75 Jahren gedacht. »Das zwanzigste Jahrhundert kennt keine zweites solches Verbrechen«, sagte Staatspräsident Bronislaw Komorowski bei einer Feier am Grabmal des unbekannten Soldaten in Warschau. Am 3. April 1940 waren polnische Kriegsgefangene in ein Waldgebiet bei Katyn in der Nähe des russischen Smolensk gebracht und vom sowjetischen Geheimdienst NKWD hingerichtet worden. Insgesamt wurden auf Befehl Stalins rund 22 000 Polen ermordet. Die Opfer waren polnische Offiziere, die nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Ostpolen im September 1939 in Kriegsgefangenschaft geraten waren, aber auch Polizisten und Lehrer. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2015, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!