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Cervantes’ Knochen

Knapp 400 Jahre nach dem Tod von Miguel de Cervantes (1547–1616) haben Wissenschaftler in einem Madrider Kloster sterbliche Überreste des Schriftstellers gefunden. Zu den entdeckten Knochenresten gehörten »zweifelsfrei« auch solche des Autors des »Don Quijote« sowie von dessen Ehefrau Catalina de Salazar, erklärte am Dienstag der Chef eines 2014 extra gebildeten Forscherteams aus 30 Archäologen, Gerichtsmedizinern, Historikern und Technikern. Die Suche wurde von der Stadtverwaltung finanziert. Cervantes war 1616 verarmt gestorben und auf dem Klostergelände im »Literatenviertel« der Madrider Altstadt beigesetzt worden. Das Kloster wurde seitdem mehrmals umgebaut und erweitert, die Lage der Grabstätte dabei nicht überliefert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2015, Seite 11, Feuilleton

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