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Israel: IS-Opfer war kein Spion

Tel Aviv. Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon hat Verbindungen eines offenbar von Islamisten ermordeten israelischen Arabers zum Geheimdienst Mossad dementiert. Die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) hatte ein neues Propagandavideo veröffentlicht, in dem ein Junge den angeblichen Spion erschießt. Der 19jährige aus dem arabischen Ostteil Jerusalem habe weder für den Mossad noch für andere israelische Sicherheitskräfte gearbeitet, sagte Jaalon dem israelischen Rundfunk am Mittwoch. Auch die Familie des Ermordeten wies die Vorwürfe empört zurück. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2015, Seite 7, Ausland

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