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Jeden Monat 60 Milliarden von der EZB

Frankfurt am Main. Seit Montag macht die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Ankündigung wahr: Die Notenbank erwirbt Staatsanleihen in großem Umfang. Pro Monat wollen die Währungshüter so 60 Milliarden Euro frisches Geld in die Märkte pumpen – und das mindestens bis September 2016. Durch das Programm soll die Inflation steigen. Die EZB in Frankfurt am Main teilte mit, dass die Käufe begonnen haben, äußerte sich aber nicht zu Details.

Der Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, bekräftigte seine Kritik an den Wertpapierkäufen: »Die Begründung dafür ist nur vorgeschoben, denn es gibt keine Deflation im Euro-Land, sondern einen konjunkturell hochwillkommenen Absturz der Ölpreise«, erklärte Sinn in München. Tatsächlich treibe die EZB mit ihrem Kaufprogramm die Abwertung des Euro voran. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2015, Seite 1, Inland

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