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Kritik an Unwillen der Bundesumweltministerin

Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) für ihre Absage an eine Sonderabgabe auf Wegwerfflaschen scharf kritisiert. »Es ist ein einmaliger Vorgang, dass die Umweltministerin dem Umweltbundesamt beim Mehrwegschutz in den Rücken fällt«, erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Dienstag in Berlin. Hendricks erteile damit der Behörde, die das Ministerium mit Handlungsempfehlungen berät, einen Maulkorb. Zuvor hatte die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, eine Zusatzabgabe auf Einwegflaschen als Option genannt. Die Mehrwegquote liegt nur noch bei 45,7 Prozent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2015, Seite 5, Inland

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