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Vierte Runde in der Metallindustrie

Ingolstadt/Böblingen. Die Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie haben am Montag einen neuen Höhepunkt erreicht. Bis zum Mittag zählte die Gewerkschaft in Bayern fast 30.000 Teilnehmer. Allein zur größten Protestaktion beim Autobauer Audi in Ingolstadt kamen nach Angaben der IG Metall rund 16.000 Menschen. »Die Beschäftigten akzeptieren kein mickriges Angebot von 2,2 Prozent«, sagte dort Betriebsrat Jörg Schlagbauer. Die IG Metall verlangt 5,5 Prozent mehr Geld, eine verbesserte Altersteilzeit und eine neue tarifliche Bildungsteilzeit.

Unterdessen starteten die Tarifparteien in Baden-Württemberg Verhandlungsrunde vier. Beide Seiten bekräftigten ihren Willen zur Einigung. Ein Abschluss im traditionellen Pilotbezirk Südwest könnte in den anderen Tarifgebieten übernommen werden. Dieser lag bis jW-Readaktionsschluss nicht vor. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2015, Seite 1, Inland

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