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89 Schuljungen im Südsudan verschleppt

Juba. Bewaffnete Unbekannte haben im kriegserschütterten Südsudan nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 89 Jungen verschleppt. Die Kinder seien entführt worden, als sie gerade Schulprüfungen absolvierten, teilte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF unter Berufung auf Augenzeugen am Samstag mit. Womöglich liege die Zahl der Verschleppten sogar noch viel höher. Zu der Tat bekannte sich zunächst keine der Gruppen, die an dem Konflikt im Südsudan beteiligt sind. Es wird befürchtet, dass die Jungen als Kindersoldaten zwangsrekrutiert werden. Seit Beginn der Unruhen im Südsudan Ende 2013 ist nach UN-Angaben mindestens 12.000 Kindern ein solches Schicksal widerfahren. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2015, Seite 7, Ausland

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