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Rostende Atommüllfässer werden geborgen

Kiel. Mit aufwendiger Spezialtechnik sollen im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel Hunderte teils verrostete Fässer mit schwach- bis mittelradioaktivem Abfall geborgen werden. Die Atomaufsicht in Kiel stimmte dem Konzept des Betreibers Vattenfall jetzt zu. Die Fässer hätten viel zu lange nahezu unbeobachtet vor sich hin gerostet, sagte Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) am Montag. In unterirdischen Lagerräumen befinden sich 632 Fässer. 573 wurden mit einer Spezialkamera untersucht, 154 davon sind schwer beschädigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2015, Seite 2, Inland

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