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Eine Firma in China

 

Die Sanierung der Neuen Nationalgalerie in Berlin soll gut 100 Millionen Euro kosten. Der Bund habe die Summe bereits genehmigt, erklärte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am Mittwoch. Der denkmalgeschützte Bau ist knapp 50 Jahre alt. Größte Herausforderung ist der Ersatz der Glasscheiben im Obergeschoss. Weltweit gibt es nach Angaben des mit der Sanierung beauftragten Büros von David Chipperfield nur eine einzige Firma in China, die die notwendige Überbreite von fast dreieinhalb Metern liefern kann. Die Kosten seien nach zweijährigen Vor- und Prüfarbeiten realistisch gerechnet, versicherte der Projektleiter des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Arne Maibohm. »Vor unerwarteten Risiken sind wir dennoch nicht gefeit.« (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2015, Seite 11, Feuilleton

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