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Ausbeutung in der Fleischbranche
Hamburg. In der deutschen Fleischbranche werden einem Zeitungsbericht zufolge Zehntausende Mitarbeiter aus Osteuropa ausgebeutet. Schätzungen gingen von mindestens 40.000 Beschäftigten aus osteuropäischen Ländern aus, die lediglich über Werkverträge verfügten, berichtete Die Zeit am Mittwoch vorab aus ihrer neuen Ausgabe. Beim Schlachten und Zerlegen übernähmen sie bereits 80 Prozent der Arbeit. Ihre Lebensbedingungen seien »erbärmlich«. Laut Zeit wohnen die Arbeiter zum Teil in umgebauten Ställen und Geschäftsräumen und müssen dafür hohe Mieten zahlen. Oft schliefen mehrere Menschen in einem Zimmer, manchmal müssten sie sich ein Bett teilen und in Schichten schlafen. Auch werde oft länger gearbeitet als gesetzlich erlaubt, und Pausen würden nicht eingehalten.
(AFP/jW)
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