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Vorwürfe gegen Türkei im Gasstreit mit Zypern

Nikosia. Griechenland und Zypern haben die Entsendung eines türkischen Forschungsschiffes in Gewässer südlich der Mittelmeerinsel verurteilt. »Wir hoffen, dass die Türkei begreifen wird, dass solche Krisen niemandem nutzen«, erklärte Zyperns Präsident Nikos Anastasiades nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras am Freitag in Nikosia. Wegen der Erdgasvorkommen vor der Südküste Zyperns gibt es seit Wochen Spannungen zwischen Nikosia und Ankara, das türkische Schiff wird von Kriegsschiffen begleitet. Samaras und Anastasiades kündigten weiter an, dass sie am Samstag mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi in Kairo zusammenkommen werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2014, Seite 2, Ausland

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