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Aura durch Wrestling

Wenn es nach dem italienischen Kulturminister geht, werden im Kolosseum in Rom bald wieder Open-Air-Spektakel stattfinden. Am Sonntag würdigte Dario Franceschini einen entsprechenden Vorschlag eines Archäologen: »Ich mag die Idee sehr gerne, dem Kolosseum seine Arena zurückzugeben. Wir brauchen nur ein bisschen Mut ...«, twitterte der Minister. Der Archäologe Daniele Manacorda hatte im Journal Archeo geschrieben, dem Kolosseum sei mit der Bühne »die Seele« entzogen worden. Als »surrealer Ort« sei es Touristen ausgeliefert. Manacorda schweben zur Einweihung Judo, griechisch-römisches Wrestling, ein Kinderchor, eine Gedichtlesung und eine Kite-Show vor. Das Kolosseum wurde zwischen 70 und 80 unserer Zeit als Schauplatz für öffentliche Hinrichtungen und Gladiatorenkämpfe erbaut. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.11.2014, Seite 11, Feuilleton

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