-
03.11.2014
- → Ausland
Israel: Peres verlangt Friedensinitiative
Tel Aviv. Der frühere israelische Präsident Schimon Peres hat der eigenen Regierung indirekt fehlenden Friedenswillen vorgeworfen. Wer dem Friedensprozess entsage, lebe »in einer Illusion« und sei »kein Patriot«, sagte Peres am Samstag bei einer Gedenkveranstaltung für den 1995 ermordeten Regierungschef Yitzhak Rabin in Tel Aviv. »Es ist eine Schande, dass die einzige Friedensinitiative eine arabische Initiative war. Wo ist die israelische Friedensinitiative?« fragte Peres. Er bezog sich auf die saudiarabische Friedensinitiative von 2002. Diese sah vor, dass Israel sich komplett aus den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalem, zurückziehen sollte. Im Gegenzug sollten die arabischen Staaten ihre Beziehungen mit Israel normalisieren. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!