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29.10.2014

»Ein düsterer Weg ...«

Am 29. Oktober 1914 beschoss die Flotte des Osmanischen Reiches die russischen Häfen Odessa und Sewastopol. Sie kam damit dem deutschen Drängen nach Kriegseintritt an der Seite der Mittelmächte nach.

Von Alexander Bahar
Am Vorabend des Ersten Weltkriegs befand sich das Osmanische Reich in einem wenig beneidenswerten Zustand: Erfolglose Verteidigungskriege um Libyen gegen Italien in Bengasi und in der Kyrenaika 1911 sowie gegen die Balkanstaaten (1912-1913) hatten die letzten Kräfte des einstigen osmanischen Imperiums aufgezehrt und das Reich auf sein asiatisches Kernland sowie das europäische Vorland von Istanbul zurückgeworfen. Unter Führung des Generals Enver Pasa hatte sich das ...

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