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Aus: Ausgabe vom 13.10.2014, Seite 10 / Feuilleton

Nummer 1: Rattelschneck

Marcus Weimer alias Rattelschneck, und genaugenommen nur die eine Hälfte dieses Zeichnerduos, hat auf der Frankfurter Buchmesse den neunten Deutschen Cartoonpreis verliehen bekommen. Der Berliner, Jahrgang 1963, nahm den vom Carlsen Verlag und der Buchmesse ausgelobten undotierten Preis, der diesmal unter dem Motto »Verboten!« stand, am Freitag entgegen. Als Trophäe gab es einen Frankfurter Äppelwoi-Bembel. Unter den 570 Einreichungen gewann ein Werk Weimers für die Süddeutsche Zeitung. Bei dieser Gelegenheit, bemerkte Weimer, der auch für die jW zeichnet (zum Beispiel »Chef (neue Serie)«, er finde viele deutsche Comics nicht gut. Als Vorbild nannte er die US-Amerikanerin Roz Chast, die Cartoonistin des New Yorker. Zu seiner eigenen Arbeitsweise erklärte er: »Ich zeichne seit 35 Jahren professionell und habe davon wohl ein halbes Jahr gearbeitet.« (dpa/jW)

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