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Aus: Ausgabe vom 13.10.2014, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

Zeitschriften

Mitteilungen

In der Monatszeitschrift der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke (KPF) schreibt Hartmut König unter dem Titel »Die DDR und das Kalkül der Radierer«, »selbst der geringste >Wandel durch Annäherung< an Werte sozialistischer Emanzipation« solle beim Umgang mit der DDR verhindert werden. Sabine Wils (»aus >Alle Macht dem Volke< wird >Alle Macht dem Markt<«) untersucht die Auswirkungen der Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf die innere Verfassung der beteiligten Staaten. Sahra Wagenknecht (»Von Crash zu Crash«) erklärt, die nächste Krise sei »nur eine Frage der Zeit«. Dokumentiert wird die Rede von Cornelia Kerth am Tag der Mahnung in Berlin. Ilja Seifert fragt: »>Euthanasie< - ein guter Tod?«

Mitteilungen der KPF, Heft 10/2014, 38 Seiten, Spendenempfehlung: 1 Euro. Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: kpf@die-linke.de

 

Theorie und Praxis

Die Ausgabe Nr. 37 von Theorie und Praxis widmet sich dem Kampf um die Ukraine. Björn Schmidt fordert die Organisierung der Solidarität mit den verfolgten Linken in dem Land und die Aufgabe der Distanz gegenüber Russland. Anhand der Leninschen Kriterien liefert Kerem (SDAJ) Fakten für die Einschätzung, ob Russland ein imperialistisches Land ist. Daniel Bratanovic und Sebastian Carlens analysieren die Eskalation der zwischenimperialistischen Widersprüche und die Interessen des deutschen Imperialismus. Klaus Blessing zieht eine positive Bilanz der DDR-Wirtschaft. Über den Verlust der Heimat DDR schreibt Martina Dost. Ralf Jungmann beschreibt die desaströsen Folgen der Annexion der DDR am Beispiel von Gera. Hans-Peter Brenner nimmt die positive Würdigung Enrico Berlinguers durch Leo Mayer zum Anlass für die Frage, ob hier ein politischer Leichnam, der »Eurokommunismus«, wiederbelebt werden soll.

Theorie und Praxis, Heft 37, 28 Seiten. Bezug: Renate Münder, St.-Cajetan-Str. 20, 81669 München, E-Mail: TundP-Box@web.de

 

Inamo

Dem »Ersten Weltkrieg im Nahen Osten« gewidmet ist der Thementeil der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Inamo. Autoren wie der Bremer Historiker Alexander Flores oder Rolf Verleger analysieren, welche Bedeutung die Region in der Strategie der europäischen Großmächte einnahm, wie sehr sie unter dem Krieg litt und von ihm geformt wurde. Im allgemeinen Teil des Hefts widmen sich Beiträge unter anderem von Helga Baumgarten, Politologin an der Universität von Bir Zeit, aktuellen Entwicklungen in Palästina/Israel, Syrien oder Irak, wo heute die damals geschaffene Ordnung in Frage steht.

Inamo 79, Herbst 2014, 72 S., 5,50 Euro, Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten, Postfach 310727, 10637 Berlin, www.inamo.de

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