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Notwendiger Schritt
jW erhöht Abo- und Kioskpreise
Erstmals werden zudem die Preise für das Onlineabo angehoben. Das Normalabo kostet ab Oktober 13,70 Euro/Monat, das Sozialabo 9,70 Euro und das Solidaritätsabo 17,70 Euro. Die Preise für ein zusätzlich zum Printabo bestelltes Onlineabo werden nicht erhöht.
Auch am Kiosk steigen die Preise. Bereits ab dem 1. September kostet die junge Welt am Kiosk 10 Cent mehr, montags bis freitags jeweils 1,40 Euro und am Wochenende 1,80 Euro.
Wir bleiben damit die preiswerteste überregionale Tageszeitung am Kiosk und im Abonnement. Doch sind Preiserhöhungen stets eine Belastung. Deshalb haben wir hart kalkuliert und diese möglichst gering gehalten.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
