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Dea-Verkauf an Rußland gebilligt

Essen/Berlin. Die Bundesregierung hat den Verkauf der Öl- und Gasfördertochter Dea des Energiekonzerns RWE an die Investorengruppe Letter One gebilligt. Das Wirtschaftsministerium habe das Geschäft »intensiv geprüft und keine Einwände erhoben«, sagte eine Sprecherin des Ressorts am Freitag in Berlin. Der Eigentümerwechsel soll dem verschuldeten RWE-Konzern gut fünf Milliarden Euro einbringen. RWE hatte die Verkaufspläne im März bekannt gegeben. Dea solle bis Jahresende für 5,1 Milliarden Euro an den in Luxemburg ansässigen Fonds verkauft werden. Der Fonds wird von der russischen Alfa Group des Milliardärs Michail Fridman kontrolliert. Die Bundesregierung hat bei Außenhandelsgeschäften, die als politisch sensibel gelten, ein Mitspracherecht. Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission hatten dem Verkauf bereits zugestimmt.

(Reuters/dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2014, Seite 1, Kapital & Arbeit

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