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Bandera-Grab ohne Kreuz

München. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Unbekannte das Grab des ukrainischen Faschisten Stephan Bandera auf dem Münchner Waldfriedhof beschädigt. Laut Polizeiangaben wurde ein 1,8 Meter hohes Marmorkreuz vom Sockel gestoßen. 1959 war der Nazikollaborateur in der Stadt gestorben. Faschisten in der Ukraine huldigen ihm noch heute. Sein Konterfei war nicht nur bei den Protesten in Kiew zu sehen, auch die rechte Regierungspartei »Swoboda« bezieht sich auf ihn. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2014, Seite 15, Antifaschismus

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