-
16.08.2014
- → Feuilleton
Horkheimer digital
Der Nachlaß des Sozialphilosophen Max Horkheimer (1895–1973) ist ab kommenden Mittwoch im Internet einsehbar. Zu den rund 250000 Dokumenten gehören nach Angaben der Goethe-Universität Frankfurt am Main unveröffentlichte Briefe aus dem Exil in den USA. Allein Horkheimers Korrespondenz mit Kollegen wie Theodor W. Adorno, Walter Benjamin oder Jürgen Habermas umfaßt Tausende Seiten. Die Digitalisierung der zum Teil stark beschädigten Originale hat rund drei Jahre gedauert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton