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Kanu: Ins Wasser gerettet

Moskau. Die Flotte des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) hat bei den WM in Moskau das schlechteste Ergebnis seit dem Mauerfall eingefahren. In den zwölf olympischen Klassen gewannen die DKV-Athleten eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille. Den Titel holte Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel (Foto). Nach einem fulminanten Schlußspurt mußte der Potsdamer aus dem Wasser gefischt werden: »Nach dem Ziel hatte ich absolute Sauerstoffnot, da mußte ich mich erst mal ins Wasser retten«, sagte er. Die weiteren Medaillen in den olympischen Klassen holten die Europameister Ronald Rauhe/Tom Liebscher (Potsdam/Dresden) mit Silber im Kajak-Zweier über 200 m und Yul Oeltze/Ronald Verch (Magdeburg/Potsdam) mit Bronze im Canadier-Zweier über 1000 m. Angesichts knapper Niederlagen bilanzierte DKV-Sportdirektor Jens Kahl: »Man müßte den vierten Platz abschaffen.«(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2014, Seite 16, Sport

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