Zum Inhalt der Seite

Gedenken in Nagasaki

Tokio. In Japan haben Zehntausende Bewohner von Nagasaki der Opfer des Atombombenabwurfs auf ihre Stadt vor 69 Jahren gedacht. Überlebende, Hinterbliebene und Regierungsvertreter erinnerten am Samstag an die mehr als 70000 Menschen, die bei der gewaltigen Detonation am 9. August 1945 oder an deren Spätfolgen starben. Mit Glockenläuten wurde um 11.02 Uhr Ortszeit (4.02 Uhr MESZ) jener verheerende Augenblick markiert, an dem die Bombe der US-Luftwaffe damals einschlug. Nagasakis Bürgermeister Tomihisa Taue rief in seiner Gedenkrede zum weltweiten Verzicht auf Atomwaffen auf und äußerte Besorgnis über die Entscheidung der japanischen Regierung, neuerdings auch den Einsatz von Streitkräften zur Verteidigung politischer Verbündeter zu erlauben.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!