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USA bombardieren Terrormilizen im Irak

Washington/Erbil/Berlin. Gut zweieinhalb Jahre nach dem erklärten Ende des Irak-Kriegs haben die USA mit Luftangriffen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Norden des Landes begonnen. Flugzeuge hätten Artilleriegeschütze von IS-Extremisten angegriffen, teilte Pentagonsprecher John Kirby am Freitag mit. Die Geschütze seien verwendet worden, um kurdische Kräfte unweit der Stadt Erbil anzugreifen. Auch US-Soldaten hätten sich in der Nähe befunden. Zugleich verstärkten kurdische und irakische Einheiten ihre Angriffe auf die Dschihadisten. Stunden zuvor hatten drei US-Frachtflugzeuge und zwei Kampfjets 8000 Fertigmahlzeiten und 20000 Liter Wasser über dem Sindschar-Gebirge im Nordirak abgeworfen. Damit sollte den Tausenden Jesiden und Christen, die sich aus Angst vor Verfolgung und Gewalt vor den sunnitischen Extremisten verstecken, geholfen werden. Auch die irakische Luftwaffe hatte zuvor laut örtlichen Medienberichten ihre Angriffe auf IS-Stellungen verstärkt. Bereits in der Nacht zum Freitag seien bei Luftschlägen 130 Dschihadisten in der Region von Mossul getötet worden, berichtete das kurdische Nachrichtenportal Basnews. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2014, Seite 1, Ausland

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