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Preis für Snowden

Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union hat am Samstag in Rastatt den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward J. Snowden den Fritz-Bauer-Preis in Abwesenheit verliehen. Snowden habe enthüllt, in welchem Ausmaß die Geheimdienste »die Grenzen des Vorstellbaren sowie des moralisch Vertretbaren« überschreiten, erklärte der Bundesvorsitzende Werner ­Koep-Kerstin. Snowdens Handeln folge dem politisch-ethischen Vermächtnis Fritz Bauers, »daß es in unserem Leben eine Grenze gibt, wo wir nicht mehr mitmachen dürfen«. Der frühere hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903–1968) war ein westdeutscher Wegbereiter einer juristischen Aufarbeitung der Naziverbrechen und Justizreformer. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2014, Seite 13, Feuilleton

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