-
22.04.2014
- → Inland
»Einheitsdenkmal« wird wohl teurer
Berlin. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat vor einer weiteren Verzögerung und Kostensteigerung beim »Freiheits- und Einheitsdenkmal« in Berlin gewarnt. »Ich hoffe, daß wir das Denkmal im kommenden Jahr zu 25 Jahren Deutsche Einheit einweihen können«, sagte die CDU-Politikerin in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Ursprünglich war geplant, das Denkmal bis zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November zu eröffnen. Derzeit stockt das Projekt in der historischen Mitte Berlins nach Angaben von Grütters, unter anderem wegen der ungeklärten Zukunft der im Denkmalsockel lebenden Fledermäuse. Der Bundestag hatte schon 2007 den Bau des Einheitsdenkmals beschlossen. Es soll als »nationales Symbol« an die deutsche Einheit erinnern. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
