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BRD-Firmen zieht es ins Ausland

Berlin. Für Deutschlands Unternehmen stehen bei Auslandsinvestitionen wieder öfter Kostenvorteile im Vordergrund. Die Zunahme gebe ein erstes Warnsignal, daß Deutschland dabei sei, »Standortvorteile wieder zu verspielen«, teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Montag anläßlich einer Umfrage unter rund 2500 Unternehmen mit. Außerdem wollen viele Firmen mit ihren Auslandsengagements Handelshemmnissen aus dem Weg gehen.

Inzwischen nennen diesen Grund 26 Prozent der Befragten. 2011 waren es noch 22 Prozent. Gerade in Südamerika und Rußland spiele das eine große Rolle. Für 21 Prozent sind günstigere Kosten ein entscheidendes Motiv – im Vorjahr waren es noch 20 Prozent. In den Jahren 2003 und 2004 lag die Quote allerdings noch bei über 40 Prozent. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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