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Saudi-Arabien deportiert Hunderttausende

Riad. Saudi-Arabien hat innerhalb von fünf Monaten mehr als 370000 ausländische Arbeiter in ihre Heimatstaaten abgeschoben. Die Ausgewiesenen, die ohne gültige Aufenthalts- und Arbeitspapiere aufgegriffen worden waren, stammen größtenteils aus dem Jemen, aus Bangladesch, Indien, Pakistan, Ägypten und Äthiopien. Wie die Zeitung Al-Riyadh am Donnerstag berichtete, warten derzeit weitere 18400 Ausländer auf ihre Abschiebung. Rund 1,5 Millionen Ausländer ohne gültige Papiere hatten Saudi-Arabien bereits zuvor auf eigene Kosten verlassen, um nicht festgenommen und ausgewiesen zu werden. Die Aktion gegen »illegale Arbeitskräfte« hatte im vergangenen November begonnen. Wer als Ausländer in Saudi-Arabien seinen Job verliert, muß in der Regel ausreisen. Denn der »Arbeitgeber« ist gleichzeitig auch der »Sponsor« seiner Arbeitserlaubnis.(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2014, Seite 2, Ausland

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