Zum Inhalt der Seite

Mieterhöhungen werden begrenzt

Berlin. Bundesjustizminister Heiko Maas rechnet damit, daß Mieter durch die geplante Mietpreisbremse und die Neuregelung der Maklergebühren um 850 Millionen Euro entlastet werden. Durch eingesparte Mieten kämen etwa 282 Millionen Euro zusammen, heißt es in seinem Gesetzentwurf. Etwa 571 Millionen Euro würden Mieter dadurch einsparen, daß der Wohnungsmakler künftig von demjenigen bezahlt werden müsse, der ihn beauftragt habe. Die sogenannte Mietpreisbremse soll 2015 in Kraft treten. Bei einem Mieterwechsel soll die Miete höchstens auf zehn Prozent über der ortsüblichen Miete steigen dürfen. Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, bezweifelt den Effekt: »Gerade bei älteren Mietverträgen bleiben deutliche Sprünge möglich, bis die Grenze von zehn Prozent erreicht ist«, erklärte sie. (Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2014, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!