Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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Aus: Ausgabe vom 19.03.2014, Seite 16 / Sport

Fußball-Randspalte

FBI gegen FIFA

Berlin. Für die Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar soll der ehemalige FIFA-Funktionär Jack Warner etwa zwei Millionen Dollar aus dem Golfstaat eingestrichen haben. Die englische Zeitung Telegraph berichtete am Dienstag über entsprechende FBI-Ermittlungen. 1,2 Millionen Dollar sollen an Warners Firma Jamad gegangen sein, jeweils etwa 400 000 Dollar an seine beiden Söhne, weitere 400 000 an einen Mitarbeiter. »Unsere Befürchtungen, was das Regime in Katar betrifft, bestätigen sich voll«, erklärte DGB-Chef Michael Sommer gegenüber Sport-Bild, und erinnerte an die Ergebnisse einer WM-Baustellen-Inspektion des Internationalen Gewerkschaftsbundes: »Man muß den Katarern die WM entziehen, wenn sie an dem Kafala-System, das an Sklaverei grenzt, festhalten, und die internationalen Arbeitsrechtsnormen nicht nachweisbar einhalten.« Bis Januar kamen auf den WM-Baustellen nach Angaben des Guardian offiziell 382 Gastarbeiter aus Nepal ums Leben. (dpa/jW)

Kahn kennt Hoeneß

München. »Wer Uli Hoeneß jetzt abschreibt, kennt ihn schlecht!« hat Oliver Kahn in seinem Bild-Blog mitgeteilt. »Ich kann mir gut vorstellen, daß er auch aus dieser schwierigen Situation wieder zurückkommen wird.« (jW)

Zenit von oben

St. Petersburg. Der russische Vizemeister Zenit St. Petersburg hat am Dienstag die Verpflichtung eines neuen Trainers bekanntgegeben. Der Portugiese André Villas-Boas wird das heutige Champions-League-Rückspiel bei Borussia Dortmund noch von der Tribüne aus verfolgen. Morgen soll er dann offiziell die Nachfolge des im Dezember geschaßten Luciano Spalletti antreten. Villas Boas wurde Ende vergangenen Jahres beim englischen Premier-League-Klub Tottenham Hotspur wegen Erfolglosigkeit entlassen. Zenit muß in Dortmund eine 2:4-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer sagt: »Die Chance ist natürlich nicht allzu hoch.« (dpa/jW)

Abläufe im Gästeblock

Braunschweig. Der Bundesligatabellenletzte Eintracht Braunschweig muß bis 30. September 20000 Euro in die »infrastrukturellen und sicherheitstechnischen Abläufe« in seinem Gästeblock investieren. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Beim Derby gegen Hannover waren Braunschweiger Anghänger mit Gewalt in den Block eingedrungen.

(sid/jW)

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