Zum Inhalt der Seite

Taliban fordern, 300 Gefangene freizulassen

Islamabad. Die pakistanischen Taliban haben die Regierung in Islamabad inmitten des laufenden Friedensprozesses zur Freilassung von 300 Gefangenen aufgefordert. Der für die Gruppe als Vermittler tätige Muhammad Ibrahim sagte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag, er habe eine entsprechende Namensliste an Innenminister Chaudhry Nisar Ali Khan übergeben. Die Liste umfasse auch Frauen, Kinder und alte Männer, aber keine bewaffneten Kämpfer. Der Minister habe eine eingehende Prüfung angekündigt.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2014, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!