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Selbstmordanschlag in Nordafghanistan

Kabul. Knapp drei Wochen vor der Präsidentenwahl in Afghanistan hat ein Selbstmordattentäter auf einem belebten Markt im Norden des Landes ein Blutbad angerichtet. Bei dem Anschlag in der Provinzhauptstadt Maimana seien 17 Zivilisten getötet worden, darunter eine Schwangere und zwei Kinder, sagte der Vizegouverneur der Provinz Fariab, Abdul Sattar Bares. 46 Zivilisten seien verletzt worden, als sich der Attentäter in einer Autorikscha in die Luft sprengte. »Die Explosion war so stark, daß die Leichen in Stücke gerissen wurden.« Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2014, Seite 1, Ausland

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