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Staatsanwalt ermittelt wegen Waffenhandels

München. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat nach Vorprüfungen in der Schmiergeldaffäre um Waffenlieferungen an Griechenland nun Ermittlungsverfahren gegen deutsche Rüstungsmanager eingeleitet. Die früheren oder noch aktiven Mitarbeiter des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW) würden verdächtigt, Einnahmen aus Bestechungsgeldern nicht versteuert zu haben, so ein Sprecher der Behörde am Freitag. Im Rahmen des 2001 vereinbarten Geschäfts waren 24 Panzerhaubitzen nach Griechenland geliefert worden. Der Deal, so der Verdacht, sei von KMW-Mitarbeitern durch Korruption angeschoben worden.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2014, Seite 2, Inland

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