-
18.02.2014
- → Inland
Rentenbeitrag soll nicht sinken
Berlin. Die Absicht von Unionsparteien und SPD, den Rentenbeitrag 2014 nicht zu senken, werden die gut 20,5 Millionen Rentner negativ zu spüren bekommen. Deren nächste Rentenerhöhung wird dadurch um knapp 0,8 Prozentpunkte geringer ausfallen. Darauf wies die Deutsche Rentenversicherung (DRV) bei einer Expertenanhörung des Bundestages am Montag in Berlin hin. Wegen der gut gefüllten Rentenkasse hätte der Beitragssatz bereits zu Jahresbeginn von 18,9 auf 18,3 Prozent gesenkt werden müssen. Die Regierungskoalition will die Beitragssatzsenkung durch eine Gesetzesänderung verhindern. Während der Deutsche Gewerkschaftsbund den Verzicht auf die Senkung begrüßte, äußerten Unternehmensvertreter verfassungsrechtliche Bedenken. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland