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Weiter Deflation in Griechenland

Athen. Griechenland steckt wegen seiner anhaltend schweren Wirtschafts- und Finanzkrise in der Deflation (Preisverfall) fest. Im Dezember sanken die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 1,7 Prozent. Dies teilte die Statistikbehörde Elstat am Montag in Athen mit.

Sinkende Verbraucherpreise über einen längeren Zeitraum gelten als Hemmnis für die konjunkturelle Entwicklung, weil Konsumenten und Unternehmen Ausgaben hinauszögern. Sie spekulieren darauf, daß Waren, Dienstleistungen und Investitionen noch günstiger werden. Im schlimmsten Fall kann dies eine Abwärtsspirale aus fallenden Verbraucherpreisen und schwacher Wirtschaftsleistung auslösen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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