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Bewegungsfreiheit in Hamburg

Hamburg. Die Menschen in der Hansestadt stehen vorläufig nicht mehr unter Generalverdacht. Nach immer wieder aufflammenden Protesten und Demonstrationen gegen die von der Polizei eingerichteten »Gefahrengebiete«, in denen jeder anlaßlos kontrolliert werden konnte, ist diese Repressionsmaßnahme aufgehoben worden. Die damit verfolgten Ziele seien erfüllt, teilte die Polizei am Montag mit. Ursprünglich war ein Areal in St. Pauli, Altona und der Sternschanze mit etwa 50000 Einwohnern betroffen. Dieses Gebiet war bereits am vergangenen Donnerstag auf drei kleinere Zonen reduziert worden. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) verteidigte unterdessen seinen autoritären Kurs. »Das Instrument hat sich bewährt und wird sich weiter bewähren«, sagte Scholz der Süddeutschen Zeitung vom Montag. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2014, Seite 1, Inland

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