-
11.01.2014
- → Geschichte
Anno ... 3. Woche
1559, 15. Januar: Nach dem Tod ihrer Schwester Maria Tudor Ende 1558 wird die 25jährige Elisabeth I., eine Tochter von König Heinrich VIII. und Anna Boleyn, zur Königin gekrönt. Mit Elisabeth I., die 45 Jahre regiert, beginnt eine neue Ära: In dieser Zeit erhält die Anglikanische Kirche ihre endgültige Ausprägung, entstehen zahlreiche Werke William Shakespeares, wird die moderne Wissenschaft mit Francis Bacon begründet und die Welt von Francis Drake umsegelt.
1914, 14. Januar: Henry Ford läßt die Produktion des Automobils Ford Modell T auf Fließbandfertigung umstellen, was ein Senken des Verkaufspreises für das Kraftfahrzeug ermöglicht.
1919, 18. Januar: Im Spiegelsaal des Schlosses zu Versailles beginnt ohne Teilnahme des Deutschen Reichs die Friedenskonferenz der imperialistischen Siegermächte des Ersten Weltkrieges. Delegierte von 27 alliierten und assoziierten Mächten beraten über die internationale Nachkriegsordnung.
1934, 15. Januar: Der Schriftsteller Ludwig Renn wird in einem Hochverratsprozeß vor dem Leipziger Reichsgericht zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt.
1939, 17. Januar: Mit der achten Verordnung zum Reichsbürgergesetz wird ihnen verboten als Zahnärzte, Apotheker oder Tierärzte zu arbeiten. Das Gesetz ist Bestandteil der Nürnberger Rassengesetze, mit dem Juden im faschistischen Deutschland nach und nach ihrer Bürgerrechte beraubt werden.
1944, 15. Januar–18. Mai: Im Südwesten Italiens beginnt die Schlacht um den strategisch wichtigen Punkt Monte Cassino. Es ergeht ein massives Bombardement auf deutsche Einheiten, die sich in einem Benediktinerkloster auf dem Berg verschanzt haben. Die Angriffe richten sich gegen eine Schlüsselstellung der quer durch Italien gezogenen »Gustav-Linie«, die von den Alliierten erst im vierten Großangriff im Mai 1944 durchbrochen und am 18.5. eingenommen werden kann. Dadurch wird der Weg frei zur Vereinigung der von Süden vordringenden alliierten Truppen und des bei Anzio geschaffenen alliierten Brückenkopfs südlich von Rom.
1979, 16. Januar: Ein Generalstreik und Massendemonstrationen im Iran gegen Schah Reza Pahlavi führen zu dessen Rücktritt und zur Ausreise ins Exil. Ayatollah Khomeini kehrt aus der Emigration in Paris zurück.
1914, 14. Januar: Henry Ford läßt die Produktion des Automobils Ford Modell T auf Fließbandfertigung umstellen, was ein Senken des Verkaufspreises für das Kraftfahrzeug ermöglicht.
1919, 18. Januar: Im Spiegelsaal des Schlosses zu Versailles beginnt ohne Teilnahme des Deutschen Reichs die Friedenskonferenz der imperialistischen Siegermächte des Ersten Weltkrieges. Delegierte von 27 alliierten und assoziierten Mächten beraten über die internationale Nachkriegsordnung.
Anzeige
1934, 15. Januar: Der Schriftsteller Ludwig Renn wird in einem Hochverratsprozeß vor dem Leipziger Reichsgericht zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt.
1939, 17. Januar: Mit der achten Verordnung zum Reichsbürgergesetz wird ihnen verboten als Zahnärzte, Apotheker oder Tierärzte zu arbeiten. Das Gesetz ist Bestandteil der Nürnberger Rassengesetze, mit dem Juden im faschistischen Deutschland nach und nach ihrer Bürgerrechte beraubt werden.
1944, 15. Januar–18. Mai: Im Südwesten Italiens beginnt die Schlacht um den strategisch wichtigen Punkt Monte Cassino. Es ergeht ein massives Bombardement auf deutsche Einheiten, die sich in einem Benediktinerkloster auf dem Berg verschanzt haben. Die Angriffe richten sich gegen eine Schlüsselstellung der quer durch Italien gezogenen »Gustav-Linie«, die von den Alliierten erst im vierten Großangriff im Mai 1944 durchbrochen und am 18.5. eingenommen werden kann. Dadurch wird der Weg frei zur Vereinigung der von Süden vordringenden alliierten Truppen und des bei Anzio geschaffenen alliierten Brückenkopfs südlich von Rom.
1979, 16. Januar: Ein Generalstreik und Massendemonstrationen im Iran gegen Schah Reza Pahlavi führen zu dessen Rücktritt und zur Ausreise ins Exil. Ayatollah Khomeini kehrt aus der Emigration in Paris zurück.
Themen:
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Geschichte