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Ecuador: Gericht ­verurteilt Chevron

Quito. Der Oberste Gerichtshof Ecuadors hat den US-Ölkonzern Chevron wegen schwerer Umweltverschmutzung im Amazonasgebiet zu einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet sieben Milliarden Euro verurteilt. Das Gericht bestätigte am Dienstag die in Urteilen von 2011 und 2012 festgestellte Schuld des US-Konzerns, reduzierte die Geldstrafe aber etwa um die Hälfte. Rund 30000 Bewohner der Provinz Sucumbios im Nordosten Ecuadors hatten sich zu einer Opfervereinigung zusammengeschlossen und 1993 gegen die Verschmutzung des Regenwaldes durch die Ölförderung der inzwischen von Chevron gekauften Firma Texaco geklagt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2013, Seite 2, Ausland

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