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Philips stoppt Spartenverkauf

Amsterdam. Der niederländische Elektro- und Elektronikkonzern Philips hat den Verkauf seiner Unterhaltungssparte abgesagt. Der im Januar angekündigte Schritt, der vom japanischen Konkurrenten Funai 150 Millionen Euro zuzüglich Lizenzgebühren einspielen sollte, sei gestoppt, teilte das Unternehmen am Freitag in Amsterdam mit. Funai sei vertragsbrüchig geworden.

Philips wolle sich juristisch wehren und einen neuen Käufer für die Unterhaltungselektronik suchen, hieß es weiter. Es geht um Kopfhörer, Lautsprecher, MP3- und DVD-Player. Das Fernsehgeschäft hatte der Konzern bereits in ein Joint-venture mit dem chinesischen Partner TPV Technology eingebracht. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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