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Evonik streicht 1000 Arbeitsplätze

Düsseldorf. Die deutsche Chemieindustrie baut weitere Jobs ab. Der Spezialchemiekonzern Evonik will Branchenkreisen zufolge rund 1000 Stellen bis Ende 2016 streichen. Das sind etwa drei Prozent der Belegschaft von derzeit rund 33000 Menschen. Zuvor hatten schon Bayer, Lanxess und SGL Carbon Einschnitte angekündigt. Grund für den Arbeitsplatzabbau: Die Abnehmer, beispielsweise in der Autoindustrie, leiden unter Konjunkturschwäche und Preisdruck. Evonik wird vor allem auf Mitarbeiter in Vorstand und Verwaltung verzichten. So will der Konzern bis zu 250 Millionen Euro pro Jahr sparen. Die Streichung der Jobs ist Folge des Umbaus vom Mischkonzern mit den Geschäftsfeldern Energie, Immobilien und Chemie zum Spezialchemieunternehmen mit anschließendem Börsengang. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2013, Seite 1, Inland

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