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25.09.2013
- → Antifaschismus
Kritik an Polizei
Wuppertal. In Folge eines Aufmarsches von rund 130 Anhängern der neofaschistischen Partei »Die Rechte« am vergangenen Sonnabend in Wuppertal mehrt sich die Kritik am Umgang der Polizei und des SPD-geführten nordrhein-westfälischen Innenministeriums mit den militanten Neonazis.
Antifaschisten werfen NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) vor, sich nicht für ein Verbot der neuerlichen rechten Provokation stark gemacht zu haben, obwohl die Neofaschisten mit einem Mobilisierungsvideo für ihren Aufmarsch geworben hatten, in dem sich die Ankündigung »Wir machen weiter und weiter, bis euer Blut in unsere Wupper fließt« fand.
Die antifaschistische Gruppe »See Red! Interventionistische Linke Düsseldorf« warf der Polizei außerdem vor, nicht eingeschritten zu sein, als die Neonazis das verbotene Lied der »Hitlerjugend« (»Ein junges Volk steht auf«) anstimmten.
Antifaschisten werfen NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) vor, sich nicht für ein Verbot der neuerlichen rechten Provokation stark gemacht zu haben, obwohl die Neofaschisten mit einem Mobilisierungsvideo für ihren Aufmarsch geworben hatten, in dem sich die Ankündigung »Wir machen weiter und weiter, bis euer Blut in unsere Wupper fließt« fand.
Die antifaschistische Gruppe »See Red! Interventionistische Linke Düsseldorf« warf der Polizei außerdem vor, nicht eingeschritten zu sein, als die Neonazis das verbotene Lied der »Hitlerjugend« (»Ein junges Volk steht auf«) anstimmten.
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Markus Bernhardt
