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Keine Entwarnung am Arbeitsmarkt

Berlin. Die Zahl der sogenannten atypisch Beschäftigten in Deutschland ist im Jahr 2012 um 146000 auf 7,89 Millionen gesunken. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Als atypisch gelten befristet Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte mit bis zu 20 Wochenstunden, geringfügig Beschäftigte und Zeitarbeiter. Deren Anteil an allen Erwerbstätigen sank von 22,4 auf 21,8 Prozent, liegt aber weiter nahe dem 2007 erreichten Rekord von 22,6 Prozent. »Entwarnung kann deshalb noch nicht gegeben werden«, erläuterte Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Denn Werkverträge als wichtiger Teil atypischer Beschäftigung seien von der Statistik nicht erfaßt worden.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2013, Seite 4, Inland

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