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Fukushima-Leck ­ernster als angegeben

Tokio. Die japanische Atomaufsichtsbehörde NRA hat den Schweregrad des radioaktiven Lecks am Unglücksreaktor Fukushima hochgestuft. Auf der internationalen Störfall-Skala Ines werde er nun mit Stufe drei von sieben bewertet, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Dies entspricht einem »ernsthaften Zwischenfall«. Es ist das erste Mal seit der Kernschmelze nach dem Erdbeben und Tsunami im März 2011, daß Japan eine derartige Warnung ausgibt. Die Katastrophe von Fukushima hatte damals die höchstmögliche Stufe 7 erhalten. Angaben des Betreibers Tepco aus der vergangenen Woche zufolge sind bereits 300 Tonnen hochradioaktives Wasser aus einem Lagertank ausgelaufen. Bisher ist unklar, seit wann das Leck besteht. Tepco bezeichnet es als möglich, daß kontaminiertes Wasser in den Pazifischen Ozean gelangt ist.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2013, Seite 6, Ausland

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