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Aus: Ausgabe vom 10.08.2013, Seite 2 / Kapital & Arbeit

Rüstungsflaute bei Rheinmetall

Düsseldorf. Hohe Kosten für den Unternehmensumbau und ein schwaches Rüstungsgeschäft haben Rheinmetall im ersten Halbjahr in die roten Zahlen gebracht. Das Betriebsergebnis sackte auf ein Minus von 36 Millionen Euro ab, nach 119 Millionen Euro Gewinn ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Ein Sparprogramm hatte den Konzern in den ersten sechs Monaten mit 47 Millionen Euro belastet. In der Rüstungssparte brach der Umsatz um knapp 17 Prozent auf 834 Millionen Euro ein, was zu einem Verlust von 74 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT) führte. Diesen Einbruch konnte das Autozuliefer-Geschäft nicht vollständig ausgleichen. Unter dem Strich standen so konzernweit 25 Millionen Euro Verlust. Beim Auftragseingang im Rüstungsbereich verzeichnete der Konzern aber ein Plus von 13 Prozent. (dpa/jW)

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