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08.08.2013
- → Kapital & Arbeit
Solarworld-Chef in die Mangel genommen
Bonn. Der Chef und Gründer des angeschlagenen Photovoltaikunternehmens Solarworld, Frank Asbeck (Foto), hat harsche Kritik seiner Aktionäre einstecken müssen. Sie sollten am Mittwoch auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Bonn dem Sanierungskonzept zustimmen, das ihnen allerdings den Verzicht auf den größten Teil ihrer Aktienpakete abverlangt. Ein Ende der Versammlung war bei Redaktionsschluß nicht absehbar, obwohl die Zustimmung als sicher galt. Eine Insolvenz wäre damit erst einmal vom Tisch. Anfechtungsklagen könnten allerdings die Sanierungspläne noch torpedieren. Einzelne Aktionäre gaben bereits ihren Widerspruch zu Protokoll. Ralf-Jochen Ehresmann von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger sagte hingegen: »Wenn wir nicht zustimmen, dann ist heute um Mitternacht Schluß und Solarworld ist dann Geschichte.«
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
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