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»Deepwater Horizon«: Beweise vernichtet

New York. Der US-Energiekonzern Halliburton hat nach der Explosion der Bohrplattform »Deepwater Horizon« vor drei Jahren Beweise vernichtet. Wie das US-Justizministerium am Donnerstag (Ortszeit) bekanntgab, werde sich die Firma deswegen in einem vorbereiteten Verfahren schuldig bekennen. Halliburton war an der Mischung des Zements für den Deckel des Bohrlochs beteiligt, aus dem das Öl ins Meer schoß. Nach der Katastrophe erstellte Halliburton im Rahmen von internen Untersuchungen Computersimulationen. Die Ergebnisse davon wurden zerstört.

Die »Deepwater Horizon« war im April 2010 explodiert. Elf Menschen kamen ums Leben, und in den kommenden drei Monaten liefen 4,9 Millionen Barrel Öl ins Meer. Es war die größte Ölverseuchung vor den US-Küsten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2013, Seite 6, Ausland

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