-
22.06.2013
- → Ausland
Verhaftungen wegen Terrorismusverdacht
Madrid. Die spanische Polizei hat acht mutmaßliche islamistische Terroristen festgenommen. Der Schlag sei am Freitag morgen in der spanischen Nordafrika- Exklave Ceuta erfolgt, teilte das Innenministerium in Madrid mit. Die Festgenommenen stünden im Verdacht, einer dem Terrornetz Al-Qaida nahestehenden Organisation anzugehören. Die Zelle sei zerschlagen worden, hieß es. Die Gruppe habe sich den Erkenntnissen zufolge in Ceuta und auch im nahe gelegenen Badeort Fnideq in Marokko unter der Anleitung von Al-Qaida der Anwerbung und Indoktrinierung junger Menschen für den Dschihad, den »Heiligen Krieg«, gewidmet. Dutzende von Angeworbenen, darunter Minderjährige, seien nach Syrien geschickt worden und hätten dort unter anderem auch an Selbstmordanschlägen teilgenommen. Die meisten der Festgenommenen sind spanische Staatsbürger. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland