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Umgesiedelte sollen ­Gedenktag erhalten

Berlin. Der Bundestag hat sich am Donnerstag mit der Mehrheit aus Union und FDP dafür ausgesprochen, den Weltflüchtlingstag am 20. Juni um das Gedenken an die »Opfer von Vertreibung« zu erweitern. Die Bundesregierung solle sich dafür bei der UNO einsetzen, hieß es in dem Beschluß. Damit rückte die Regierungsmehrheit von ihrem früheren Wunschtermin ab. SPD und Grüne enthielten sich, die Linkspartei stimmte dagegen. 2011 hatte Schwarz-Gelb noch einen nationalen Gedenktag am 5. August gefordert – dem Jahrestag der »Stuttgarter Charta« der »Heimatvertriebenen«. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2013, Seite 2, Inland

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