-
07.06.2013
- → Inland
Geheimdienst: Mehr linke Aktivisten
Berlin. Am Mittwoch hat Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2012 vorgestellt. Die Behörde schätzt das rechte Personenpotenzial in Berlin auf 1380 Personen. Außerdem warnen die Geheimdienstler vor einer Gefahr »islamistischer Terroranschläge«. Als größtes politisches Problem sieht der Landesgeheimdienst erneut die linke Szene, deren Aktivistenanzahl leicht angestiegen sei. Obwohl selbst sogenannte »politisch links motivierte Straftaten« um »ein Drittel zurückgegangen« seien, werden auch im neuen Bericht erneut antifaschistische Organisationen, Rote Hilfe und DKP als »verfassungsfeindlich« diffamiert.
(bern)
(bern)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
