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Strasbourg spricht Moskau frei

Strasbourg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Vorwürfe gegenüber Rußland, Schuld am Tod des tschetschenischen Rebellenführers und Expräsidenten Aslan Maschadow zu tragen, zurückgewiesen. Die russische Regierung sei nicht direkt verantwortlich, befand der Gerichtshof am Donnerstag.

Familienangehörige hatten in Strasbourg geklagt, Maschadow sei 2005 in eine Falle gelockt und von russischen Sicherheitskräften erschossen worden. Gerügt haben die Richter jedoch die Weigerung Moskaus, die Leichen Maschadows und anderer getöteter Aufständischer ihren Familien zur Bestattung zu überstellen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2013, Seite 6, Ausland

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